Legalisation und Apostille

Info

Worum handelt es sich?

Legalisation

Damit beglaubigt die Staatsanwaltschaft bestimmte (von Notaren und Gerichtsbeamten der Provinz Bozen unterzeichnete) Urkunden, die bei ausländischen Behörden vorgelegt werden müssen.
Für alle anderen Urkunden ist das Regierungskommissariat zuständig. Für alle Staaten, die nicht dem Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 beigetreten sind, ist die Legalisation seitens der Staatsanwaltschaft erforderlich und zusätzlich dazu die Gegenzeichnung durch den Konsul des betreffenden ausländischen Konsulats in Italien (gebührenpflichtig).

Apostille

Für alle Staaten, die dem Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 beigetreten sind, wird eine Apostille, eine vereinfachte Form der Legalisation, ausgestellt, welche im betreffenden ausländischen Staat direkt verwendbar ist.
Das Verzeichnis der Unterzeichnerstaaten des Haager Übereinkommens kann über die Website www.hcch.net unter „Specialised sections - Apostille section“ eingesehen werden.

 

 

Wer kann die Legalisation/Apostille beantragen?

Die betroffene Person.

Wo kann ich die Legalisation/Apostille beantragen?

Am Schalter 1.

Was benötige ich dazu?

Die Originalurkunde, auf der die Legalisation bzw. Apostille angebracht werden soll.

Gebühren?

gebührenfrei

Bearbeitungsdauer:

Innerhalb den nächsten tag.

Befreiung von Legalisation und Apostille:

Zwischen Italien und Belgien, Frankreich, Irland, Dänemark bzw. Lettland ist, gemäß Brüsseler Übereinkommen vom 25. Mai 1987, weder eine Legalisation noch eine Apostille erforderlich.